von der Panik über die Schamanik zum Traumgig

Wat? Schamanik, was soll das sein? Ha, es reimt sich so schön auf Panik, deshalb hab ich das hier eingebaut. Und es steht für Wahrnehmungsübungen, das Erspüren der eigenen Gefühle, des eigenen Selbst. 


Aber lass mich von vorne beginnen. Ich wollte schon immer auf der Bühne stehen und in meiner Phantasie spielte ich dort die tollsten Dinge ganz leichtfüßig und gleichzeitig intensiv. In Wirklichkeit war es aber oft ein Kampf. Ein Kampf gegen mein Nervensystem das auf 180 war, ich war total verkrampft und konnte das Konzert gar nicht genießen, sondern nur irgendwie überleben.

Von außen hat man mir das meist gar nicht angemerkt, ich bekam Komplimente und wunderte mich, weil ich während des Spielens nicht wirklich anwesend gewesen war und nur geringe Anteile der Musik in meiner Wahrnehmung wirklich ankamen.

Im Studium dann hat das mein Körper im 3. Semester nicht mehr mitgemacht. Sehnenscheidenentzündung, ich musste aussetzen.

Seit dem habe ich sehr viel ausprobiert, von Yoga, Alexandertechnik über Resonanzlehre und sehr viel gelernt und mich auch Methoden geöffnet, die mir zunächst „eso“ fast schamanisch erschienen.

Sie haben mein Leben und mein Spielen auf der Bühne sehr bereichert. Besonders die Verbindung von Klangtherapie, Energiearbeit, Bewegung und Atmung. Mittlerweile stehe ich ganze Konzerte, ohne innerlich auszuweichen. Ich kann Komplimente aufrichtig annehmen, weil ich selbst auch dabei war und mich selber wahrnehmen und halten konnte.


In meinem Unterricht lernst du, anwesend zu sein beim Spielen. Wirklich zu spüren, was gerade geschieht und tief in die Musik einzutauchen. Es geht nicht darum virtuose Stücke perfekt abzuliefern, sondern darum, den Mut aufzubringen authentisch und mit Gefühl zu spielen und innerlich frei zu werden, um dann äußerlich ungehemmt einen Ausdruck zu finden.

Dieser freie Ausdruck schafft tiefe Verbindungen und macht glücklich.


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