Tiefste Entspannung, schweben im Universum bei vollem Bewusstsein




wusstest du eigentlich schon, dass ich seit Februar 2021 Klangtherapeutin bin?

Ich bin da irgendwie so reingerutscht. Meine Gesangslehrerin hat mit mir Tönen gemacht. Wir haben Gefühlen in mir mit meiner Stimme Töne gegeben.

Das war nicht immer angenehm, denn am Anfang kamen sehr viele Tränen und dunkle Gefühle aus dem Bauchraum.

Diesen Damm aufzumachen, hat sehr viel Mut gekostet.

Faszinierend fand ich, wie die Stimme in meinem Körper schwingt und, wie ich dadurch Gefühle verstärken kann und immer freier werde.
Ich konnte richtig spüren, wie sich Schichten im Bauch, Dämme, die lange gehalten haben, gelöst wurden.

Meine Forscherlust war geweckt und ich wollte mehr davon.
Mehr meine innere Welt durch Klänge erfahren. Mehr innere Freiheit.
So kam ich auf Klangtherapie. Hier ist die Arbeit mit der Stimme ein kleiner Teil. Ein großes Instrumentarium, welches gekennzeichnet ist durch Obertonreichtum wird dafür genutzt.

Als professionelle Musikerin kamen mir die Instrumente der Klangtherapie zunächst sehr trivial vor.

Klangschalen, Monochord, Riesenstimmgabel, Trommel, was soll daran so besonders sein, dachte ich. Esozeug, einfach zu spielen und nicht viel dahinter.

Die Schwingungen dann aber nicht nur zu hören, sondern richtig zu spüren, war ein ganz neues Erlebnis für mich (auch meine Musikerfreund*innen, die bei mir zur Klangmassage waren, waren total angetan). 

„jetzt mache ich schon so lang Musik und diese einfache Trommel zu spüren ist ein so intensives Gefühl, dass ich noch nie zuvor erlebt habe.“  sagte eine Freundin und genauso ging es mir auch bei den ersten Malen Klangmassage.

The magic moment:

Der Moment, wo mir klar war, dass ich Klangtherapie lernen möchte war, als ich mit dem Monochord auf dem Bauch in eine nie zuvor im wachen Zustand erlebte Entspanntheit geriet und mich wie im Universum umgeben von Schwarz und Sternen fühlte. Es war ein meditativer Zustand, den zu erreichen es ohne Instrument Stunden gebraucht hätte.
Was „entspannt“ bedeuten kann, war mir bis zu diesem Ereignis unbekannt.
Diesen Zustand hat mein Körper seit dem abgespeichert und ich kann ihn auch ohne Instrument abrufen und gleichzeitig bei anderen spüren was noch an Entspannung möglich ist und wo etwas fest ist.



Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert